Zukunftsorientiert denken

Als eine Nation, in Kultur und Geschichte untrennbar mit dem Meer verbunden, ist der Schutz unseres Kulturerbes und die Pflege unserer Bestände lebenswichtig. Deshalb ist unser Ansatz für das Fischereimanagement ganzheitlich. So stehen bei allem, was wir tun, der Fisch, das Meer, unsere Bevölkerung und unsere inspirierende Umgebung im Mittelpunkt.

The green choice

Environmentally aware consumers can happily serve Norwegian seafood for dinner. Compared with other foods, such as beef or chicken, the landing of herring and mackerel has a much lower carbon footprint.

CARBON FOOTPRINTS AND ENERGY USE OF NORWEGIAN SEAFOOD AND EUROPEAN MEAT PRODUCTS

 

Graph showing carbon footprint and energy use of Norwegian seafood and European meat products

This graph shows the difference in carbon footprint between Norwegian seafood and European meat products as the product travels through the supply chain (per kilo of edible product delivered to the wholesaler).

The UN recently reported on the management policies of the world’s fisheries nations and named Norway as a leader and pioneer on environmental issues. We’re also world leaders in reducing discards, with an outright ban on discards for 18 different species of fish.

MSC-ZERTIFIZIERUNG

Die Heringsfischerei in Norwegen wurde vom MSC (Marine Stewardship Council) als „nachhaltig“ zertifiziert. Der MSC ist ein Zertifizierungs- und Umweltsiegel-Programm für nachhaltigen Fisch und Meeresfrüchte.

UNSERE LANGFRISTIGE STRATEGIE

Unser Management- und Überwachungsprozess basiert auf langfristigem Denken. Damit können wir unsere Fischbestände absichern, unsere Fachleute in der Branche und die Bevölkerung in unseren Küstenorten schützen. Jeder Schritt des Fischereiprozesses – vom Fang bis zum Verkauf – wird durch Quoten und Lizenzen genau geregelt und durch Überwachungsmaßnahmen und Kontrollen überwacht. Wir hoffen, dass zukünftige Generationen dadurch von den Ressourcen profitieren können, die uns glücklicherweise zur Verfügung stehen.

Die Bestände des im Frühling laichendem Hering aus Norwegen werden durch eine Zusammenarbeit aller beteiligten Länder verwaltet – Norwegen, Russland, die Färöer Inseln, Island und die EU. Die Vereinbarungen sind Teil einer langfristigen Strategie. Es wird damit sichergestellt, dass der Fang nur innerhalb eines festgelegten biologischen Zeitraums stattfindet (die beste Fangzeit). Mit dieser Vorschrift wird sichergestellt, dass der im Frühling laichende Hering aus Norwegen auch in Zukunft von allen genossen werden kann.

DER ÜBERWACHUNGSPROZESS

Das Wissen und die Kompetenz Norwegens stellt eine der größten Chancen für die weltweite Forschung und Entwicklung im Bereich Fisch und Meeresfrüchte dar. Durch Gesetzgebung, Regulierung und Aufsicht setzen wir diese Forschung in nachhaltige Verfahren um.

Research

Institute of Marine Research (IMR)
International Council for the Exploration of the Sea (ICES)
National Institute of Nutrition and Seafood Research (NIFES)

Magnifying glass

Legislation

Norwegian Parliament

Paragraph symbol

Regulation

The Ministry of Trade, Industry and Fisheries
The Directorate of Fisheries
The Joint Norwegian-Russian Fisheries Commision
Regional Fisheries Management Organisations (RFMOs)

Paper and pencil

Control

The Directorate of Fisheries
Sales organizations
The Coast Guard
Norwegian Food Safety Authority

Checkmark
A small fishing boat on the sea

Forschung

Das Wissen und die Kompetenz Norwegens stellt eine der größten Chancen für die weltweite Forschung und Entwicklung im Bereich Fisch und Meeresfrüchte dar.

Die norwegischen Forschungseinrichtungen überwachen die Meere, um sicherzustellen, dass die Ressourcen auf nachhaltige Art "geerntet" werden. Sie beobachten den Klimawandel und geben Empfehlungen zur Regulierung und zum Schutz des Ökosystems ab. Sie erforschen auch den Nutzen von Fisch und Meeresfrüchten als Nahrungsmittel für den Menschen.


Die folgenden Gremien wirken mit:

DAS INSTITUT FÜR MEERESFORSCHUNG

Als das größte Zentrum für Meereswissenschaft in Norwegen spielt das Institut für Meeresforschung (IMR) [Institute of Marine Research] eine wesentliche Rolle im Überwachungsprozess. Das Institut berät und unterstützt uns durch seine Forschung im Bereich Aquakultur und der Ökosysteme unserer verschiedenen Fanggründe: die Barentssee, die Nordsee, die norwegische Küste und die norwegische See im Atlantik.

Die Erhaltung der Gesundheit unserer Meere ist für unsere florierenden Fischerei von grundlegender Bedeutung – und wäre ohne die Beratung durch das IMR schwieriger.

INTERNATIONALER RAT FÜR MEERESFORSCHUNG (ICES)

Der Internationale Rat für Meeresforschung (ICES) [International Council for the Exploration of the Sea] koordiniert und fördert die Meeresforschung in den Bereichen Meereskunde, Meeresumwelt, Ökosystem der Meere und lebende Meeresressourcen im Nordatlantik. Er ist die Hauptquelle für die wissenschaftliche Beratung zum marinen Ökosystem für Regierungen und internationale Aufsichtsbehörden.

NATIONALES INSTITUT FÜR FORSCHUNG IM BEREICH ERNÄHRUNG UND FISCH UND MEERESFRÜCHTE (NIFES)

Das NIFES [National Institute of Nutrition and Seafood Research] ist ein staatliches Forschungsinstitut in den Bereichen Nährstoffgehalt von Fisch, Sicherheit von Fisch und Meeresfrüchten und zu Auswirkungen des Verzehrs von Fisch und Meeresfrüchten auf die Gesundheit. Es erforscht, wie sich Fischfutter auf die Gesundheit und das Wohlergehen der Fischbestände sowie auf die Umwelt auswirkt. Das sorgt dafür, dass wir über die bestmögliche Grundlage für nachhaltige Fischerei und die Aquakulturproduktion verfügen.

Gesetzgebung

Im Gesetz über Meeresressourcen ist das Fischen nach lebenden Meeresressourcen geregelt. Im Teilnahmegesetz ist geregelt, wer seinen Lebensunterhalt durch Fischen bestreiten kann. Das Ziel der beiden Gesetze ist der Schutz des Ökosystems und die Existenzgrundlage aller Beteiligten in der Fischindustrie.

Seit 1987 sind Rückwürfe in Norwegen streng verboten. Der Rückwurf von unerwünschten Beständen zurück ins Meer ist nicht nur eine Verschwendung von Nahrungsmitteln, sondern führt auch zu nicht aufgezeichneten Fängen und ungenauen Statistiken, die die Grundlage der wissenschaftlichen Beurteilung beeinträchtigen. Das ist immer noch der wesentliche Unterschied zwischen der gemeinsamen Fischereipolitik der EU (was nicht an Land gebracht werden kann, wird weggeworfen) und dem norwegischen Managementsystem (wir müssen an Land bringen, was wir fangen).

  • Wir sind weltweit führend bei Maßnahmen zur Reduzierung von Rückwürfen.
  • Es treten in unseren Gewässern nahezu null Fälle von illegalem, nicht gemeldetem und nicht reguliertem Fischen nach Hering.
  • Wir haben strenge Kontrollen für ausländische und norwegische Seefahrzeuge: sowohl an Land, als auch auf dem Meer.
  • Norwegen verfügt über strenge Vorschriften in Bezug auf Fanggeräte. 

 

Regulierung

Ob Quotenregelungen, internationale Fischereivereinbarungen oder die Regulierung der Fanggrößen – die Einrichtungen in unserer Industrie arbeiten eng zusammen, um das langfristige Überleben der norwegischen Fischindustrie zu sichern.

Weitere Informationen zu Regulierung finden Sie hier.

 

KONTROLLEN

Unsere Überwachungs- und Kontrollprogramme wurden für die gesamte Fischkette eingerichtet und werden dort eingesetzt. Alle Organisationen, die an der Produktion und Lieferung von norwegischem Hering beteiligt sind, arbeiten beim Aufbau des Überwachungssystems zusammen. Dadurch wird die Sicherheit von Fisch und Meeresfrüchten gewährleistet und die Interessen unserer Kunden werden geschützt. So viele Kontrollen mögen zwar schwierig und zeitaufwändig sein, doch wir sind davon überzeugt, dass der Fischindustrie, die in unserer Kultur eine so wichtige Rolle spielt, nichts Geringeres gebührt.

DAS AMT FÜR FISCHEREI

Das Amt für Fischerei [Directorate of Fisheries] überwacht und regelt die gesamte Wertkette durch Aktivitäten wie Kontrollen am Kai, an den Verkaufsstellen, Prüfungen nach dem Anlanden und Kontrollen auf hoher See. Der Hauptschwerpunkt liegt auf der Überwachung der Quoten und sorgt dafür, dass die Fangaktivitäten den geltenden Vorschriften entsprechen. Des Weiteren ist das Amt für das Aquakulturmanagement verantwortlich und für die Überwachungsfunktionen bezüglich der Aquakultur zuständig.

VERTRIEBSORGANISATIONEN

Die Vertriebsorganisationen gehören den norwegischen Fischern. Ihr Hauptziel liegt darin, für eindeutige, faire und geregelte Bedingungen in Bezug auf den Fischfang und den Handel sowie zwischen den Fischern und den Käufern zu sorgen. Sie arbeiten unter der Aufsicht des norwegischen Amts für Fischerei. So ist es in Norwegen verboten, Fisch außerhalb der Vertriebsorganisationen zu verkaufen.

DIE KÜSTENWACHE

Die Küstenwache ist für die Durchführung der Ressourcenüberwachung der norwegischen und der ausländischen Hochseefischereiflotte verantwortlich. Sie führt die operative Überwachung der Fischereiaktivitäten durch Ressourcenkontrollen, Quotenkontrollen, Überprüfungen von Wasserfahrzeugen, Zollkontrollen und die allgemeine Überwachung der norwegischen Gewässer durch.